Angesichts der zu erwartenden Temperaturen von 31 bis 32°C beschließen wir mit dem Bus von Ilmenau zur Kreuzung Rennsteig zu fahren. Das erspart uns einige Höhenmeter. Von dort gehts dann hoch zur Schmücke, wo uns ein Gasthaus zur ersten Pause erwartet.

Am Gasthaus Scmücke
Angekommen auf der Schmücke müssen wir – und mit uns viele andere Wanderer/innen – leider feststellen, dass das ‚Gasthaus zur Schmücke‘ wegen Wasserrohrbruch geschlossen hat.
Beim Umschauen sehen wir dann diesen ‚Marterpfahl‘ der durchgelaufenen Wanderschuhe-manche haben sogar schon Moos angesetzt.
Noch ein Bick von der Höhe und weiter auf dem Rennsteig – hier eher ein geröllhaltiges trockenes Bachbett – in Richtung der Wetterstation auf der Schmücke.

Blick vom Gasthaus Schmücke

Auf dem Rennsteig

Der vermutlich höchste Punkt unserer Wanderung

Wetterstation auf der Schmücke
Jetzt beginnt – wenn auch zunächst unmerklich – der Abstieg nzzach Zella-Mehlis.

Der Rosenkopf am Rennsteig
Die Infotafel am Rosenkopf weist auf ehemals 1007 Grenzsteine entlang des Rennsteiges hin. Der Rennsteig mit seinen verbliebenen rund 800 Grenzsteinen steht unter Denkmalschutz.

Rettungsstation im Skigebiet Rennsteig. Wohl eher für den Wintersport als für Wanderer eingerichtet.
Wir verlassen bei etwa 900m Höhe den Rennsteig ung steigen in Richtung Heidersbach ab.

In dieser Höhe herrscht Fichtenbestand vor – scheinbar schon stark geschädigt

Zutat für Moni
Nur für Eingeweihte (Trierer): Zutat für Knüppelschis Süppschi
(Für Nichttrierer: Knüppelschis Süppschi ist die verbrämende Bezeichnung für Prügel.)

Blick über den Thüringer Wald
In der Ferne sehen wir eine Burg. Moni studiert die Karte, findet aber nichts dazu. Es bleibt rätselhaft, einen weiterer Hinweis finden wir erst viel später, aber keine Auflösung.
Der Abstieg über die geröllige Schotterpiste ist anstrengend und es geht nur langsam vorwärts.

Fingerhut am Rand der Schotterpiste
So viele Fingerhüte heute auf dem Weg. Wir lassen die Finger davon.

Blick in ein Seitental
Wir durchwandern das Quellgebiet der Ilm, die hier von zahlreichen Bächen gespeist wird. Die Seitentäler, die von diesen Bächen durchflossen werden, sind mit ihren Lichtungen wunderschön. Für Fotografen ist es immer wieder enttäuschend, dass die Eindrücke nicht ins Bild gesetzt werden können.

Blicke in die Weite sind nur selten möglich
In tieferen Lagen prägt der belaubte Mischwald den Weg und die Blütenvielfalt nimmt zu.

„Platanenalle“ auf dem Suhler Brückenweg

Der getüpfelte Gilbweiderich gehört zur Familie der Primelgewächse😳
Wir mache kurz vor Heidersbach eine ausgiebige Pause.

Von unsrer Päuschenbank nach oben geschaut.
Hinter Heidersbach gelangen wir zum „Fröhlichen Mann“, was immer das ist. Wir sehen ein Gewerbegebiet. Ödnis pur, kein Cafe. keine Möglichkeit für eine Rast. Nur eine Tankstelle, sinnigerweise heißt sie „Zum fröhlichen Mann“. Hier kaufen wir ein Eis, trinken eine kalte Cola. Und wir sehen eine Bushaltestelle: Die Linie 300 bringt uns zum Marktplatz in Zella-Mehlis.

Marktplatz in Zella-Mehlis
Nun noch einmal zum „Burgenrätsel“. Bei der Bildauswahl am Abend zeigt sich…

Unsere „Burg“
… unsere Burg stellt sich als undefinierbares Bauwerk heraus. Auch hierzu finden wir keinen Hinweis. Kann uns jemand weiterhelfen?
Das war es für heute. Jetzt Ruhetag in Zella-Mehlis. Also bis bald.

Blicke in die Weite sind nur selten möglich
Das Gebäude auf dem Berg ist das Ringberghaus. Ein Hotel, gebaut in den Siebzigern. Fragt einen Wossi
😘 Claudi
😁 Aaah- Aufklärung ist doch was Feines!
Danke Dir- wir🤗🤗