Heute steht unsere vorletzte Etappe von Herzogenaurach nach Fürth auf dem Programm. Aber der Tag beginnt nicht gut, wie Moni euch berichtet:
Frühstück im grässlichsten Hotel der Welt morgens um 7- fällt aus!
Frühstücksraum bestuhlt für ca 20 Leute- bei 101 Zimmern- keiner der anwesenden 20 grüßt, Luft zum Schneiden- Schlange am Buffet- ein Idiot, der alleine an einem Tisch sitzt, bedeutet uns doch lieber einen anderen Platz, als bei ihm, zu besetzen.
Das machen wir. Fluchtartig verlassen wir den Laden und lachen uns (beim Bäcker nebenan) kaputt über das gesamte (zwischenmenschliche) Grauen im NOVINA SLEEP INN Herzogenaurach.
Ab dafür!

Modell eines Nadellagers
Wir verlassen Herzogenaurach an einem von der Firma Schaeffler aufgestelltem Modell eines Nadellagers. Der Automobilzulieferer Schaeffler ist neben Adidas und Puma eines der drei Dax-Unternehmen, die im Ort angesiedelt sind.

Die Heinrichsmühle von Ferne

Auf dem Weg nach Hauptendorf
Wir gehen in Richtung Niederdorf, biegen dann jedoch ab, durchqueren das Aurachtal und steigen nach Hauptendorf auf. Hauptendorf ist ein Dorf ohne Eigenschaften, gesichtslos und ohne Reiz. Auf der Höhe blicken wir zurück und sehen … nichts, bzw. eine gleichförmige Reihe von Häusern.

Wir durchqueren das Aurachtal

Blick zurück auf Hauptendorf
Die Route führt uns nun nach Obermichelbach. Aber wie so oft, ist ein auf der Karte verzeichneter Weg nicht mehr vorhanden. Wurde er – zwischen einem Acker und Waldrand verlaufend – Opfer einer individuellen „Flurbereinigung“? Wir müssen nun einen großen Umweg – inklusive 2 Km vielbefahrener Straße – gehen und kommen so aus nordöstlicher Richtung in Obermichelbach an.

Auf dem (Um) Weg nach Michelbach

Moni verglich den Eindruck mit dem Bild „American Gothic“

Obermichelbach
Wo es ein Obermichelbach gibt, existiert auch ein Untermichelbach.

Gesehen in Untermichelbach
Von hier aus gehen wir stramm in Richtung Fürth. Zunächst aufwärts auf ein tellerflache Hochebene…

Von Untermichelbach ninauf nach hier
… mit einer einzigen Erhebung, zu der wir schon hinabsteigen müssen: Der Solarberg bei Flexdorf.

Der Solarberg bei Flexdorf

Flexdorf vom Zenntal gesehen
Wir kreuzen die Zenn, ein Bächlein inmitten von blühenden Auen, bevor wir ein größeres Gewässer auf besondere Art queren.

Die Zenn
Wir erreichen – wieder mal – den Main-Donau-Kanal. Allerdings so:

Kanalüberführung des Main-Donau-Kanals. Kanal ist oben in der Wanne!
Hier beginnt faktisch Fürth-Nord mit seinen Gewerbegebieten, die wir uns schon lange nicht mehr antuen. Also in den Bus und die 9 Haltepunkte bis zu unserem Hotel gefahren. Moni entdeckt auf dem Mülleimer an der Haltestelle diese alternative Entsorgungsaufforderung.

Gute Tat am Mülleimer/ Bushäuschen.
Damit bis morgen zum Finale, Ihr Lieben.
