Tag 36: Finale in Nürnberg

Unsere letzte Etappe ist nur bedingt als Wanderetappe geplant. Fürth und Nürnberg gehen – nur durch die immerwährenden Gewerbegebiete getrennt – faktisch ineinander über. Also vom Hotel in den Bus und gleich in die Fürther Altstadt.

Altstadt Fürth

Die Altstadt zeigt sich von der schönsten Seite: Viele alte und schöne Gebäude, Kopfsteinpflaster in den Straßen und Sträßchen und dazu wenig Autoverkehr. Insgesamt geht es ruhig und entspannt zu, das liegt sicher auch an den vielen Straßencafes und Restaurants mit Außenbestuhlung, die fließenden Verkehr fast verunmöglichen.

Altstadt Fürth

Altstadt Fürth

Altstadt Fürth

Altstadt Fürth

Wir sind sehr beeindruckt vom Flair des Altstadtviertels, auf unserer Wanderung haben wir ein solch intaktes Esemble historischer Gebäude noch nicht gesehen.

Städtische Freibank in Fürth – Wohl nicht mehr im Geschäft

Am kleinsten Haus der Stadt am Waagplatz sieht Moni diese Steinsäule. Sie wurde 1981 von Heinz Leo Weiss geschaffen.

Kleine Steinsäule am Waagplatz

Um nach Nürnberg zu gelangen, müssen wir ein letztes mal die Pregnitz queren. Wir entscheiden uns für die Route durch die Pregnitzwiesen.

Die Pregnitz in Fürth

In den Prgnitzwiesen in Fürth

Die Pregnitzwiesen in Fürth

In den Pregnitzwiesen Fürth

Als wir die Pregnitzwiesen verlassen, geraten wir in die Verkehrshölle der Zubringer zum Frankenschnellweg, der A 78. Moni sucht eine Verbindung mit den Öffis heraus, die uns auf schnellstem Weg ins Hotel bringt. Dort die Rucksäcke deponiert und mit der U-Bahn in die Innenstadt.

U-Bahn vom Hotel in die Stadt

Wir steigen an der Oper aus und kommen aus der U-Bahn gleich zur alten Stadtmauer.

Aus der U-Bahn an die Stadtmauer in Nürnberg

Die Oper liegt direkt gegenüber, allerdings durch eine breite Straße von uns getrennt.

Nürnberger Oper

Jetzt aber erst einmal ein „Ankunftsselfie“.

Angekommen in Nürnberg

Wir wenden uns in Richtung Innenstadt, gehen am Germanischen Nationalmuseum vorbei in die City. Was wir sehen, sind Einkaufsstraßen mit Allerweltsgesicht, einige riesige „Biergärten“ auf Plätzen und einige Kirchen, die uns interessieren.

Die heute evangelische Kirche St. Lorenz in Nürnberg

Vor allem die monumentale Kirche St. Lorenz reizt zum Besuch und siehe da: Sie ist offen und wir können hinein.

St. Lorenz in Nürnberg

Johannesaltar in St. Lorenz von 1521

Der Johannesaltar: Abendmahl mit zwei Judassen?
Wieso, das erläutert die Kirchenführerin Regina Tepe. Ein Link dazu

Die gesamte Abendmahlgruppe (1425 von einem unbekannten Künstler erschaffen) ist auch außergewöhnich durch das verwendete Material (Ton), die Ansicht (Jesus wendet dem Betrachter den Rücken zu), und alle sitzen auf einer schwebenden Bank.
So birgt der Altar doch einige Geheimnisse- bis heute.

Johannesaltar im Detail

Rochusaltar in St. Lorenz in Nürnberg von 1490

Der Rochusaltar
Wahrscheinlich anlässlich der Pest (1483/1484) hergestellt.
Der Hl. Rochus von Montpellier, Schutzpatron der Pestkranken zeigt seine Pestbeule. Der Engel verspricht ihm Heilung. Rochus zieht sich in den Wald zurück und gesundet dort.

Altar in St. Lorenz

Wer mehr zur Kirche wissen möchte: Bitte hier.

Zu der kleinen Steinsäule, auf der die Anbetung der Hirten zu Christi Geburt dargestellt ist, haben wir keine Informationen finden können.

Nach unserer ersten kurzen Tour in der City wieder zurück in unser heimeliges Hotel.

Unser Hotel




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