Entlang des Hasbach und der Lieser von Dockweiler nach Daun

Die Vulkaneifel hat mehr zu bieten als die allseits bekannten Maare. Auf unseren zahlreichen Fahrten von und nach Berlin haben wir die Landschaft zwischen Gerolstein und Daun als Wandergebiet entdeckt. Allerdings zunächst nur vom Bus aus gesehen. Grund genung, hier einmal ausgiebig zu wandern.

Eine Route ist schnell gefunden: Es soll von Dockweiler entlang des Hasbach zur Lieser bei Rengen und dann weiter nach Daun gehen.

Blick auf Dockweiler

Dockweiler gefällt uns sehr gut, besonders die netten Einwohner dort. Unweit des Madagaskarwegs steht ein großer Walnußbaum im Vorgarten. Er hängt voll mit Nüssen. Natürlich trauen wir uns nicht weiter ran, aber der freundliche Besitzer lädt uns ein in 3 Wochen wieder zu kommen, wenn die Früchte reif sind.

Dies Angebot nehmen wir doch gerne an, zumal die bisherige Walnußernte eher mau ausfiel. Dann werden wir auch mal nachfragen, wie Dockweiler zu einem Madagaskarweg kam.

Die einzig nenenswerte Steigung liegt gleich am Anfang der Tour, es geht ca 70 Hm auf 563 über NN. Dort treffen wir auf den HWW3 des Eifelvereins dort als „Wasserfalleweg“ markiert.

Blick vom Wasserfallweg auf Dockweiler

Am Wanderparkplatz an der L68 geht es dann in den Dockweiler Wald. Dort rasten wir unweit der Quelle des Hasbach.

Rastplatz unweit der Quelle des Hasbach

Es geht nun stetig leicht bergab, immer dem Hasbach folgend, der mal nah am Weg, mal im Tal vor sich hinplätschert.

Entlang des Hasbach

Der Himmel ist noch bedeckt und kaum ein Laut dringt durch die Stille.

Im Dockweiler Wald auf dem inzwischen zum Quellenpfad gewordenen Weg treffen wir auf dieses einladende Ensemble, direkt am Hasbach gelegen. Wir rasten natürlich und lassen uns vom leisen Plätschern des Bachs und dem dazugehörigen Tröpfeln des Dockweiler Drees bezaubern.

Am Dockweiler Drees

Am Dockweiler Drees

Kleiner Frosch am Drees.

Heute also große Wildtierausbeute: Zwei Rehe und diesen Frosch gesehen! PS: Oben am Drees ein kleines, „eisernes“ Herz. ❤️

Blick zurück auf den Sauerbrunnen

Weiter entlang des Hasbach

Die Sonne bricht durch und wir verlassen den Dockweiler Wald nicht weit hinter dem Sauerbrunnen. Es geht am Waldrand in Richtung Rengen, der Hasbach fließt nun einige hundert Meter weiter durch ein breites Tal.

Blick über das Hasbachtal

Die Landschaft hier ist Teil einer Ausgleichsmaßnahme des Landesstraßenamtes. Dieser Ausgleich für den Bau der Autobahnbrücke bei Rengen (Es wurden u.a. jede Menge Bäume gefällt) gefällt uns gut. Die Landschaft ist gepflegt und abwechslungsreich.

Das Hasbachtal

Ausgleich muss sein. Moni dankt dem Landesstraßenamt mit einer aussichtsreichen Pause

Pause am Infopunkt zur Ausgleichsmaßnahme

Weiter gehts auf dem Wasserfallweg, der hier zum Hasbachwanderweg wird. Diese kleine Meckererin (und ihre Kumpel/inen) gehört wohl zu besagtem Ausgleichsprogramm der Brückenbauer: Die Ziegen halten hier ganz natürlich das Gras kurz.

Dann gehts entlang der Rengener Heide nach Rengen, wo wir auf den Lieserpfad wechseln wollen.

In Rengen treffen wir dann auch auf den Zuweg zum Lieserpfad und später auch auf den Wanderweg selbst, aber leider führt dieser Abschnitt weit von der Lieser entfernt über die Höhe …

Auf dem Lieserpfad

Etwa 1 km vor Daun verlieren wir die Markierung vollends und laufen das letzte Wegstück auf den Fahradweg.

Unsere Route:

Insgesamt eine schöne und lohnenswerte Rout. Schön ist auch, dass Start und Ziel dieser Streckenwanderung an das Busnetz angebunden sind.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert