Tag 7 unserer Wanderung von Rostock nach Ostfriesland – Von Klein Pravtshagen nach Dassow

Der 7. Tag führt uns erst einmal weg von der Küste. Es geht rund 19 Km durchs platte Mecklenburg. Nur Feld, Wald und Wiesen. Bebauung und Rastmöglichkeiten kaum bis nicht vorhanden.

Das Titelbild zeigt unsere Unterkunft „Baumhaus“ (c Baumhaus). Hier etwas zur Geschichte.

Wir verlassen Pravtshagen

Wald, Wald und Wald

Wald und Moni mittendrin

Imkerei bei Borkenhagen

Im Garten der Imkerei Borkenhagen….

Wiesen, Wiesen und Wiesen

Felder, Felder und Felder. Aber mittendrin…

… eine Oase 😁

Und natürlich Straßen….

…. aber auch Froschkinderstuben – Allgemein Tümpel genannt

Und hier wieder: Monis Eindrücke….

Is ja schon langweilig: Immer noch schön hier!

Wir hatten eine ruhige Nacht und sind erholt und guter Dinge von unsrer „Baumhaus“ Pension kurz über die Straße schon in den Wald hinein spaziert.

Der ist erstaunlich ruhig, keine Menschen außer uns, aber auch kein Vogelgezwitscher. Es geht gut voran.

Ich halte ja auf unsren Wanderungen oft Ausschau nach den Tieren des Waldes- mit relativ wenig Erfolg. Herbert meint, wir seien morgens sowieso zu spät dran und außerdem zu laut. 🙄

Na guuut- aber ich gebe die Hoffnung nicht auf- und wie Ihr gleich erfahren werdet ist das keineswegs verkehrt. Hier also die heutige Wildtier Sichtung:

-Ca 20 schwarze Nacktschnecken
-ungefähr genauso viele rote
-4 Schnecken mit Häuschen
-15 Mistkäfer (dabei ist Herberts Sichtung mit eingerechnet😉)
-1 (leider toter) Mundschmiss
-1 (natürlich) flüchtendes Reh
-und viele, viele klitzekleine Laubfroschbabys, die sich gerade, so wie wir, auf Wanderschaft begaben. Wobei man bei denen eher von Sprungschaft sprechen müsste. Zu süß!

Also ich bins hoch zufrieden mit der heutigen ‚Ausbeute‘.
Nach diesen Naturereignissen der eher bescheidenen Art kündigte sich dann das ganz Große von oben an:

Es wurde heißer und heißer, schließlich fielen die ersten Tropfen- noch sehr wohltuend, aber wir mussten den Wald leider gegen eine blöde Landstraße tauschen. Prompt tröppelte es mehr und das (angekündigte) Gewitter drohte und donnerte schon kräftig rundrum.

Noch 4 km bis Dassow! Kein nix und kein garnix zum unterstellen und abwarten. Also Wanderhütchen ausziehn und mit den weißen Haaren um Mitleid heischen: Trampen vonnöten!

Die Mitleidstour klappt: Ein netter älterer Herr hat die netten älteren Leute schon vorher im Dorf Rankendorf erspäht und sich seinen Teil-wettermäßig- gedacht: Wir dürfen einsteigen und er fährt uns bis zur Bushalte in Dassow.

1000 Dank nochmal! Kaum waren wir drin im Bus, regnete, nein schüttete es schon gewaltig. Das ging bis zum Abend so weiter, aber bis auf einen kurzen Schauer vorm Bahnhof in Lübeck kamen wir gut im Hotel hier in Herrnburg an.

Morgen soll es wieder regnen, aber morgen ist Ruhetag und den werden wir Marzipantorte verspeisend in Lübeck verbringen. 👍👍👍
Im Trockenen natürlich.

2 Kommentare

  1. Ihr Lieben!
    Heute war wohl Waldbaden angesagt und der Weg durch die Prärie. Ich stelle es mir sehr ruhig vor und überlege, wieviel Leute ihr auf der Strecke entgegen gekommen sind!
    Die Bilder, wie immer ganz toll!
    Für morgen wünsche ich euch einen entspannten Tag in Lübeck!
    Grüßle,
    Susanne

  2. Hallo Susanne, das war tatsächlich gestern- bis zur Landstraße menschenfrei- nein, hab das Treiben einer Kuhherde zur Weide vergessen- die (Kühe und Kälber) waren wohl zum ersten mal draußen und muhten uns mächtig aufgeregt entgegen. Wurden von 3 jungen, sehr netten Menschen begleitet, die eine Kollision mit uns auf dem sehr schmalen Weg zu verhinderten wussten. Lieben Gruß!

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