Es war heute eine kurze und unspektakuläre Tour von Herrnburg nach Groß Sarau am Ratzeburger See. Vorweg: Vom See haben wir außer s. o. nicht viel gesehen. Der Grund:

Ansonsten Wald, Wald und WALD.








Moni’s Bericht:
Schon wiiieder Wald ohne Leute🙄. Stimmt ja gar nicht: Bis kurz vor dem Ratzeburger See begegneten uns eine alte Pfifferlingssammlerin, ein junger Barfußwanderer und ein mittelaltes streitendes Paar. Letzteres hätte es nicht gebraucht, aber sonst waren die allermeisten Wanderkilometer heute auch wieder mangels Menschen- und/oder Fahrradmassen sehr erfreulich.
Eine Autobahnüberquerung musste sein, aber wollen wir doch schnell vergessen. Der Sturm entpuppte sich als Stürmchen, es regnete nicht, Temperaturen um die 20 Grad und der Waldboden unter unsren Füßen waren dagegen eine echte Wohltat!
Dazu wurde ein Riesenhaufen😉 kleinster Wildtierchen gesichtet (siehe Beweisfoto), ebenso wie das obligatorische flüchtende Reh.
Irgendwann überquerten wir die Wakenitz, den Grenzfluss zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.In unmittelbarer Nähe zur Brücke befindet sich ein Gedenkstein mit der Inschrift „In Memoriam“.

Der Stein erinnert an den Ort Lenschow, den es nicht mehr gibt. Die einstigen Bewohner/innen wurden seit 1952 zur Umsiedlung gezwungen, da der Ort im DDR Sperrgebiet lag. Schließlich wurden um 1970 alle Häuser abgerissen- geschleift.
An diese innerdeutsche Teilung erinnert auch die Skulptur von Claus Görtz mit dem Titel „Grenzen überwinden“. Sie zeigt eine jubelnde Figur, die sich aus Schlagbäumen erhebt.Die eindrückliche Symbolik ist sicherlich auch auf andere überwundene Grenzen übertragbar.
Das 

Wunderschön mal wieder danke fürs teilen und die ausführlichen interessanten Informationen alles gute kommt gut in die neue Woche
Hallo Christina, liegen gerade auf der faulen Haut und genießen den Wolkenbruch- von drinnen! Danke für Deine guten Wünsche- vielleicht hats sich ja ausgeschüttet- bis Morgen!
Dir auch ne schöne Woche!
Moni und natürlich auch Herbert