Tag 11: Von Labenz nach Lütjensee am Lütjensee

Unsere heutige Tour über knapp 20 Km war ein Mix aus norddeutschen Straßen(-dörfern), üppigen Wäldern und zum Ende hin auch Wasser. Vorweg: Die Straßenabschnitte (mehr als die Hälfte der Strecke) waren anstrengend, aber nicht zu vermeiden. Es gibt in der von uns durchwanderten Gegend kein gepflegtes Wanderwegenetz.

Landschaft bei Labenz

Auffällig sind die vielen Zäune…

… in individuellen Ausführungen

Diese ist eher rustikal 😏

Es war offensichtlich keine arme Gegend, wie viele Häuser zeigen

Manche haben ihre beste Zeit hinter sich…

…. oder bestehen nur noch aus Einfahrt 😏

Wir erreichen Schönberg

Moni sah dieses Straßen- Stillleben in Schönberg

Das bleibt uns von Schönberg in Erinnerung

Hier liegt das Herzogtum Lauenburg hinter uns…

Die beiden sahen wir am Ortsausgang von Grönwohld

Hinter Grönwohld beginnt das Naturschutzgebiet „Moorgebiet Kranika“. Dazu hat Moni rechechiert:

Aus Wiki:
„Das Moorgebiet Kranika ist ein Naturschutzgebiet in den schleswig-holsteinischen Gemeinden Lütjensee und Grönwohld im Kreis Stormarn.
Der Name des Naturschutzgebiets geht auf eine kleine Hofstelle („Kranich-Kate“) zurück, die sich früher in dem Gebiet befand. Es stellt einen in einer Endmoränen­landschaft liegenden, vermoorten Talraum zwischen dem Lütjensee und der Bundesstraße 404 unter Schutz.“

Eine nette junge Frau lichtete uns hier ab

Für mehr Info:
https://de.wikipedia.org/wiki/Moorgebiet_Kranika

Wandernd durch das Kranika Naturschutzgebiet fällt unser Blick bald auf üppig wuchernde, hohe Pflanzen am Wegesrand. Nicht ganz sicher, um was es sich dabei handelt wird ‚ PlantNet‘ (App) hinzugezogen. Es ist eine Kohl-Kratzdistel.
Die jungen Blätter können wohl tatsächlich sowohl als Gemüse, als auch Salat gegessen werden, in Japan sogar extra angebaut.
Beim genauen Hinschauen fällt uns auf, dass jede Menge Hummeln in den Blütenköpfen festkleben und nicht mehr wegfliegen können. Was ist denn da los?

Erneut werden wir im Netz fündig:
Die Kohldistel produziert sehr viel zuckerhaltigen Nektar. Trocknet der in der Sonne entsteht extrem klebriger Zuckersirup. Die Hummeln nutzen diesen besonders gern als Energiedrink. Geschwächte oder alte Hummeln können sich dann oft nicht mehr aus dem zähen Pamps befreien. Aber da kommt Moni ins Spiel: Sie gibt den Brumseln einen kleinen Stups unter den dicken Hintern- und schon fliegen sie wieder davon- hoffentlich nicht in die nächste Distel! 😉

Am Lütjensee

An der Fischerklause

Der Lütjensee

2 Kommentare

  1. Bailly-Kaminski Bailly-Kaminski

    Puh, wenn ich lese >Mehr als die Hälft Straßenabschnitte< fängt mein lädiertes Knie schon an zu moppern. Wir waren heute eine Wanderung für denEeifelverein Eschweiler vorwandern und hatten eine relaiv lange asphaltierte Schneise zu begehen. Das hat ganz schön weh getan.
    Ich wünsche euch noch viele schöne asphaltfreie Abschnitte auf eurem Weg.
    Liebeb Grüße
    Barbara

  2. Hallo Barbara,
    ja, manchmal fluchen wir auch auf den Asphalt! Besonders Herbert. Ich bin es mehr gewohnt- in Berlin, aber Waldboden is schon wat anneret!🥾🥾Wünsche also Dir (und uns) weiterhin alle Wehs zum Teufel und obendrein unsren Lieblingsboden!
    Grüße an Euch 2 auch von Herbert- der muss grad für den blog schreiben. 😉

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