Tag 13: Von Stapelfeld nach Bremerhaven – Das Bahnerlebnis dieser Wanderung

Wie gestern schon angekündigt fand heute unsere Umrundung des Großraum Hamburg statt. Als Einstimmung auf den Tag fanden wir beim Versuch eines gemütlichen Kaffees auf der Terasse den Tisch so vor:

Stillleben auf der Hotelterasse

Hamburg- Rahlstedt

Fahrt nach Hamburg

Hamburg Hbf

Bremen Hbf Gleis 7

Bremen Hbf

Moni berichtet von der Bahnfahrt:
‚Wandertag‘ mit der DB
Heute haben wir ausgiebig unser Deutschlandticket genutzt- quasi ne Pause zum Ruhetag eigelegt. Die Fahrerei bis Bremerhaven hat- wie ein normaler Wandertag- auch einige Stunden gedauert, aber dabei ‚chillen‘ war leider nich drin.

Los gings mit dem Bus direkt vom Hotel aus erstmal zum Bhf Rahlstedt. Noch allet tutti.
Der Zug nach Hamburg war schön leer und wir hatten keine Mühe einen Platz zu finden.
Aber jetzt!
Uns gegenüber saß eine ca 18jährige Göre, die die gesamte Fahrzeit (halbe Std.) NONSTOP nutze, uns ihr ödes Telefonat aufzuzwingen. Von Lautstärke-Dimmung hatte sie noch nie gehört, und wenn ihr Gequatsche nicht so langweilig gewesen wäre, könnte ich es Euch hier en detail wiedergeben.

Dieses war der erste Streich, doch der zweite:
Weiter gings nach dem Umstieg in den Zug von HH nach Bremen. Fahrtzeit ca 1 Std 15.
Hier wurde es schon voller, aber leider reichte das gesammelte Gewicht der Fahrgäste und deren Koffer nicht, den Zug dergestalt auf die Gleise zu drücken, dass eine Geräuschminderung entstanden wäre. 😉



Wenn Ihr Euch richtig quälen wollt, dann stellt die Lautstärke der Aufnahme auf ‚volle Pulle‘, so bekomt Ihr einen KLEINEN Eindruck davon, was wir aushalten mussten. Ohne Übertreibung kann ich sagen: Die Schmerzgrenze war erreicht- an eine Unterhaltung nicht zu denken- man hätte brüllen müssen.

… und der Dritte folgt sogleich:
Von Bremen nach Bremerhaven verpestete das Klo den gesamten Wagen. Ein Glück hatte ich vorher bei Rossmann Deospray eingekauft- der kam nun für die 40 min Fahrerei zum Einsatz.
Puuuh!

Die Tür zur Kupplung zwischen den Wagen ließ sich nicht schließen. Wir saßen zwar unter Dach aber im Prinzip zwischen den Wagen und vmtl. am Abwassertank des WC

In Bremerhaven angekommen gönnten wir uns erstmal nen kleinen Erholungskaffee, bevor wir in den 52er Bus zum Hotel stiegen.
Hier ging es zwar eng, aber erfreulich entspannt zu: freundliche Gesten zum Platz anbieten, kurzer Austausch mit zwei netten Jungs, Hilfestellung für eine alte Frau mit Rollator und grinsende Babys machten uns die Ankunft in unsrem Viertel- wir nennen es das Neukölln von Bremerhaven- leicht😁.

Wie bei Gülom auf der Hermanstraße in Neukölln

Mal sehn, wie’s morgen wird.
Sturm is angesagt.

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