Tag 17: Von Jade nach Varel

Schon gestern war abzusehen, dass wir unseren heutigen Tag als Schaf-Nachbarn verbringen werden. Mal vor und mal hinter dem Deich: Schafe waren immer dabei.

Heute eine vertraute Ansicht: Schafe, mal in Gruppen…

… mal als Findling mit Grafitti getarnt.

Anfangs hinter dem Deich…

… später dann eine lange Strecke vor dem Deich…

… dazwischen ein Blick von der Deichkrone.

Moni’s Gedanken dazu: Vor dem Deich lang gehen

Wie gut, dass wir eine Route abseits der stark befahrenen Landesstraße nach Varel gefunden haben-nämlich unten, vor dem Deich lang.

Sofort wurde es ruhiger. Einige Fahrradfahrer/innen, die auf diesem Weg überhaupt nicht rasen konnten, grüßten stattdessen mit dem obligatorischen „Moin!“ Schön!

Die Sonne brannte ganz ordentlich, aber es ging immer ein Wind. Unsre Hütchen mussten in der Hand getragen werden, sonst wären sie auf und davon…

Außer den Schafen aufm Deich und den Möven darüber gabs keine Tiere zu sehen oder zu hören – es war wirklich auffallend still.
Der gesamte Weg ist allerdings gesäumt durch verschiedenste Blumen – wobei sich die wilde Möhre mal wieder als sehr anpassungsfähig bis anspruchslos zeigt.

Und natürlich dito die Distelgewächse! In der Sonne strahlen ihre verwelkten Blüten wie kleine Sterne am Boden.

Wir können lange Strecken nebeneinander gehen, reden nicht viel, haben Durst und sind froh irrrgendwann (nach ca.10Km) Varel Hafen zu erreichen. Da ist heute ein Oldtimer Treffen mit milljune Leut – oh Graus!

Schnell in einem überfüllten Cafe ‚Wasser tanken‘ und dann zum Hotel. Da können wir jetzt auf unsrer kleinen Terrasse sitzen und den Abend kommen lassen – und natürlich ausgiebig kiekn!

Üppige Flora vor dem Deich

Prächtige Disteln – Warum sind die nur so unbeliebt?

Ausnahmsweise keine Schafe, die uns von der Deichkrone ansehen

Oder galt der Blick nicht uns, sonderm dem Kunstwerk, das wohl eine Seereise symbolisieren soll…

Möglicherweise galt beider Interesse doch dem „Holzskulpturen-Weg“. Wir wissen es nicht

Wir nähern uns – wieder hinter dem Deich – dem Schöpfwerk Jade.

Am Schöpfwerk Jade

Gesehen am Hafen Varel

Endlich in Varel

Das war’s für heute, Ihr Lieben. Jetzt nur noch – wie Moni schon oben andeutete – „sitten un kiekn“. Also bis morgen…

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