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Tag 6 unserer Wanderung von Rostock nach Ostfriesland – Von Boltenhagen nach Klein Pravtshagen

Heute ging es wieder auf den Europawanderweg 9. Dieser führte uns auf der Steilküste von Boltenhagen nach Steinbeck/Haftshagen. Danach quer durchs Land nach Klein Pravtshagen, wo wir die Unterkunft gebucht hatten.

Dazu Moni: Erstmal einen kleinen Cafe- früh morgens- die Ruhe genießen und dabei Kraft sammeln für einen weiteren 🌞 🌞 🌞 Tag.

Herbert geht nochmal auf die Seebrücke, ich warte davor und bestaune ca. 30 Leute, die sich dort offensichtlich zu einer Führung treffen.

Und dann gehts schon ganz bald auf meinen Lieblings E9.

Seebrücke in Boltenhagen

Wir verlassen Boltenhagen und haben den Küstenweg vor uns im Blick

Moni’s Blick in die Vergangenheit. In der Ferne wanderten wir vor 2 Tagen entlang

Offensichtlich fruchtbarer Boden an der Küste…

… zumindest ist die Vegetation sehr üppig.

Moni: Hier sieht man doch gut, warum ich diesen E9 Wanderweg so sehr mag: Keine Zivilisation in Sicht, sondern uns (fast) ganz vereinnehmende Natur.

Und ich hab noch keine einzige (Natur)-Zecke😉!

Küstenlinie mit Aussicht

Wir haben den nördlichsten Punkt unserer Tour erreicht.: Auf der Steilküste nordwestlich von Boltenhagen.

Moni: Wir zwei am nördlichsten Punkt unsrer Wanderung.
Die Mixer Funktion aufm Hendi verlangt beim ‚radieren‘ dünnere Finger, als meine. Daher stehn wir etwas entfernt zueinander. Aber wir müssen ja auch nicht Immer aufeinander hängen😉.

Der nördlichste Punkt ist passiert, jetzt auf der Schattenseite

Von Tau benetzte Kletten

Der schönste Rastplatz der bisherigen Tour!

Moni: Mein ganzer Stolz für heute: Diese Bank hab ich entdeckt! Fast wären wir daran vorbei gelaufen, aaaber dann hat sie uns gerufen und gemeint, sie wäre die Einzige für die nächsten Kilometer, und außerdem würden wir ja wohl sehen, dass sie mit dieser grandiosen Umgebung auch die Schönste sei. Wer wollte da widersprechen?!



Auch das ist der Europawanderweg E9

Für heute der letzte Blick auf die Ostsee

Wie Ihr seht, haben wir den E9 verlassen

Gesehen in Grundshausen

Erntezeit

Heutiges Ziel:

Hotel u. Restaurant Baumhaus in Klein Pravtshagen. Was mit einem Kaffee heut morgen startete, wird auch mit einem beendet. Dazu gibts Belgische Waffeln mit Eis und Kirschen und Sahne.
Neidisch? 😁

Tag 5 unserer Wanderung von Rostock nach Ostfriesland. Ruhetag in Boltenhagen

Nach zwei anstrengenden Tagen heute einfach mal ein fauler Tag in Boltenhagen.

Seebrücke in…?

In der Ferne unsere morgige Route

Lassen sich beim morgendlichen Sonnenbad kaum stören

Dile Seebrücke mit allerlei schwimmendem Kunststoff-Krimskrams zur Volksbelustigung

Hafen auf der Weißen Wiek

Kleiner und gemütlicher Strand auf der Weißen. Wiek

Fischereihafen auf Weißer Wiek

Fischerstuv in Boltenhagen

Hierin hängt der Fisch im Rauch

Der Chef brät den frischen Fisch

Und hier das Ergebnis:Räucheraal für Moni und Scholle für mich

Moni fasst hier ihre Eindrücke vom Ruhetag in Boltenhagen zusammen (Das Mittagessen – einen halben Aal – „vergisst“ sie einfach).

Ruhetag in Boltenhagen – is der Versuch innem überfüllten Tourikaff ein beschauliches Plätzchen zu finden. Also auf mit dem Bus nach Weiße Wiek!

Dort angekommen: wohltuende Entspanntheit!

Ein Bungee-Trampolin für bis 70- nicht Jährige, sondern Kilos wird gerade aufgebaut, zwei, drei Cafes, Restaurants sind noch mager besetzt, und ein kleiner, gemütlicher Strand ganz in der Nähe ist noch kaum frequentiert. Wunderbar! Hätte ich das geahnt! (Hab keinen Badeanzug dabei😩)

So schlendern wir zwei an den milljunen Booten, Schiffen, Yachten und was es sonst noch an Wasserfahrzeugen im kleinen Hafen gibt vorbei, und entdecken ein altes Segelschiff, ganz aus Holz, das sich von all den super schnittigen sonstigen Modellen abzugrenzen weiß und uns ausgesprochen gut gefällt.

Die Sonne scheint, Wind weht, so gehen auch wir im Schatten einen Cafe trinken und genießen unsren freien Wandertag!
Irgendwann nimmt uns der Bus wieder mit zurück nach Boltenhagen und nach einem Eis im Gewühl machen wir uns den Rest des Tages einen faulen Lenz.😉

Im Hotel- ach nee, dazu sag ich jetzt nix, der Nachmittag ist einfach zu schön für Ärgerlichkeiten.Ganz vergessen hab ich ja noch den Morgenspaziergang zur und über die Boltenhagener Seebrücke. Wie Ihr seht: war außer uns nur die Möve am Start.
Naja, 2 alte Menschen waren schon im Meer, aber das waren nicht wir.

Freue mich auf morgen weiter wandern.

Tag 4: Von Zierow nach Boltenhagen

Die heutige 4. Etappe führte uns über 18 Km von Zierow nach Boltenhagen. Wieder konnten wir lange Abschnitte auf dem E9 zurücklegen, der meist auf der Steilküste entlang verläuft.

Strand in Zierow

Ein Siel? Auf jeden Fall selten zu sehen.

Zunächst verlief die Route zwischen Wald und einem dichten Schilfgürtel

… dann aber mitten hindurch

Strand in Hohen Wieschendorf

Bades Huk (Marina Hohen Wieschendorf)

Gutshof Hohen Wieschendorf

Große Anzahl verschiedenster Fahrräder neben einem abgeernteten Erdbeerfeld. Von Erntehelfern zurückgelassen?

Auf dem E9

Auf dem E9




Auf dem E9

Baumriesen

Nähe Niendorf

Die Strecke zwischen Niendorf und Weiße Wiek, zynischerweise als Ostküstenweg (Osse) benannt. Das haben wir uns nur etwas mehr als 3 Km angetan. Ab in den Bus!

Fisch essen in der Fischerstub in Boltenhagen

Unsere Unterkunft in Boltenhagen. Sieht von außen ganz hübsch aus…

Es frischt auf… Strand in Boltenhagen

Hier wieder Monis Tagesrésumé:

Der Abschied von unsrem ‚Sunday Hotel und Spa‘ in Gägelow fiel uns kein bisschen schwer: Ein liebloser Kasten, der einiges zu wünschen übrig ließ, bzw. lässt, (Siehe Symbolfoto von Herbert)

und den wir gerne mit dem Bus Richtung Zierow verabschiedeten.
Ab da wurde es wieder toll- ich sage nur: Europawanderweg 9!❤️❤️❤️

PS: Vielleicht weiß eine/r von Euch, was im Juli so wunderbar nach Waldmeister duftet- der kann’s ja nicht sein, aber der Duft ist sehr ähnlich. Freue mich über Weiter-Bildung! 😉

Heute war ja ein wenig Regen angesagt, der nicht unwillkommen gewesen wäre, und sich wahrscheinlich kaum vom triefenden Schweiß unterschieden hätte. Also ordentlich heiß war’s. Umso willkommener die kleinen Päuschen im (ca) 5 Km Rhythmus.

Immer in unmittelbarer Strandnähe gings von Hohen Wieschendorf über Niendorf nach Wohlenberg. Da der Weg zusehends mit nervigen bis rücksichslosen Radler/innen überfüllt war, entschieden wir uns kurzerhand für den Bus nach Boltenhagen.

Gute Entscheidung: 4-7 Regentropfen gaben uns Recht. Wir aßen dann vorzüglich im Trockenen in der ‚Fischerstub‘ um dann zu unsrem Hotel an der Mittelpromenade zu tigern- aaaaber: auch dieses Hotel hat eine ‚Havarie‘ und jetzt sitzen wir auf der Terrasse und warten und warten bis wir unser Zimmer beziehen können🙄 Fortsetzung folgt.

Tag 3: Von Mechelsdorf nach Neu Buckow

Heute an Tag 3 ging es für uns von Mechelsdorf nach Neu Buckow, eine Strecke von rund 20 Km.

Nach einem äußerst reichhaltigen Frühstück….

… verließen wir Mechelsdorf in Richtung Rerik

Ein „was auch immer“ am Wegesrand

Moni wählte die andere Perspektive

Zunächst durchs satte Gelb der Getreidefelder…

… das vom satten Grün auf dem E9 abgelöst wurde.

Wieder ging es auf der Steilküste entlang

Überraschung! Wir fanden dort oben einen netten Rastplatz

Wir sind kurz vor Rerik

Blick auf die Halbinsel Wustrow

In Rerik am Hafen

Sportboothafen

Nicht alle Boote liegen am Steg…

Blick zurück auf Rerik

Alter Bahnhof in Roggow. Wir haben die Küste verlassen…

Gesehen in Roggow

Auf dem Weg nach Neu Buckow

Das ist Moni’s Eindruck vom 3. Tag unserer Wanderung:
Heute Morgen gabs das opulenteste Frühstück der Welt! (Siehe Foto) Nicht nur dafür ein großes Kompliment an die ‚Ostseepension TonArt‘ in Mechelsdorf! So kann der Tag starten und wir mit ihm, direkt von der Pension aus – zack auf die Route, die sich von Anfang an quasi anbiederte!

Wir waren wieder lange Strecken auf dem Europawanderweg 9 unterwegs, der uns weiter und weiter die Steilküste entlang führte bis nach Rerik und schließlich bis Roggow.

Begleitet vom umschmeichelnden Duft der Wildrosen, optisch gekrönt durch „Sommerschnee“ allüberall, kamen wir bestens voran, Päuschen natürlich inclusive.

Die Wanderung fluppte also durchGEHEND ohne große Zipperlein. Es gab viiiiel Sonne, aber auch Wind und zum Schluss der 20 ertippelten Km fuhr der Bus bis vor’s Hotel.

Ich glaube, Herberts Fotos sprechen für sich❤️❤️❤️, da erübrigt sich heute meine Ergänzung durch Worte doch völlig.

(Bin auch sooo müde😉)
Also genießt die Bilder und wir treffen uns morgen wieder hier.
Gut n8!

Tag 2: Von Doberan nach Mechelsdorf

Heue ging es von Bad Doberan über Heiligendamm und Kühlungsborn nach Mechelsdorf, etwa 6 km von Kühlungsborn entfernt.

Strand am westlichen Rand von Heiligendamm

Auf dem Europawanderweg 9, der über die Steilküste verläuft

Auf dem E 9

Auf dem E 9

Moni blickt in die Weite der Ostsee

Wie sie duften. Herrlich!

Leere Strände und…

… das Gegenteil

Sportboothafen in Kühlungsborn

In der „Fischerhütte“. Es gab nur Pommes und Döner, kein Fischbrötchen 🙄

Die Seebrücke in Kühlungsborn

Teich in Bastorf

Es geht dem Ziel entgegen…

Moni berichtet über unseren 2. Tag:

Entwarnung: Toller Tag heute! Beizeiten Ibus einpfeifen und mehr Päuschen machen bringt’s!

Früh um 7:00 Uhr starten wir erstmal mit dem Bus nach Bad Doberan zum gemütlichen Frühstück am Alexanderplatz. Nach einem kleinen Wasser-Kaffee-Nüsse-Einkauf für den Tag ist unser Etappenziel Heiligendamm.

„Heiligendamm ist der älteste Seebadeort Deutschlands und Kontinentaleuropas“….

300!Einwohner (Wiki)

Entsprechend versnobt erscheint es mir denn auch: Es braucht eine ganze Weile den Zugang zum Strand zu finden, da sich Kurhäuser, Hotels und Villen mit Zäunen großzügig abzuschirmen wissen.

Von der westlichen Badestelle aus führt der Europawanderweg 9 Richtung Kühlungsborn, und jetzt verstehe ich auch Herbert, der diesen Weg unbedingt gehen wollte.

Ein erstmal relativ schmaler Weg (nix für Radfahrer/innen) schlängelt sich durch lichten Buchenwald die Steilküste entlang, und bietet dabei immer wieder Blicke weit über’s Meer.
(Caspar David Friedrich lässt grüßen!)

Irgendwann mündet diese Idylle leider in einen stark frequentierten Fahrradweg (Es ist Samstag und Ferienbeginn in Meck-Pom) Ich weiche auf einen Randstreifen Wiese (Pferdeweg) aus, so können wir doch nebeneinander gehen. Meistens.

Am besten gefielen mir auf dieser Wegstrecke die zig Bänke im Schatten und natürlich der Duft der Wildrosen, der uns kilometerweit begleitete. Bis nach Kühlungsborn.

Dazu sag ich jetzt nix- außer: nix, wie weg!

Leider nicht mit der Molli❤️, meiner liebsten Schmalspurbahn, deren Fahrt in Kühlungsborn endet . So nimmt uns der 121er Bus mit nach Bastorf, und von da aus sind es nur noch wenige Kilometer bis zu unsrer Unterkunft in Mechelsdorf. Sonnendurchglüht, fix und fertig, aber bester Laune beziehen wir unser Nachtquartier.

Dusche: wir kommen!

Tag 1: Von Rostock nach Bad Doberan

Abfahrt in Berlin Gesundbrunnen

Rostock Nähe des Hafens

Das, was wir von Rostock sehen, ist langweilig, laut und nicht das Ansehen wert. Zweckbauten, Einkaufszentren und eben das, was größere Städte überall bieten.

Rostock Neuer Markt

Raus aus der Stadt wird es schöner. Sanfte Hügel, sattes Grün kontrastiert mit goldgelben Getreidefeldern.

Landschaft in MeckPom

Auf dem Weg nach Doberan

Ab und zu geht es auch durch fast unberührte Natur.

Grüne Hölle vor Konow

Minimalistischer Rastplatz in Konow

In Doberan finden wir ein nettes Café

Café in Doberan

In Bad Doberan haben wir in der Innenstadt eine Begegnung der besonderen Art.

Das ist Molli – Die Bäderbahn fährt zwischen Doberan und Kühlungsborn

Nun der Bericht Moni’s über den heutigen Tag:

So ein Tag, so wunderschön, wie heute..(Ironie aus)

Also als Einstieg in unsere diesjährige Sommerwanderung könnten wir uns wahrlich was Leichteres vorstellen.
Nur ganz kurz: Die Zipperlein in ‚altersentsprechender Arthrose‘ haben wirklich den ganzen Tag genervt, der Ibuverbrauch war entsprechend hoch, die Laune- so najaa.

Die schönen Dinge abseits der Wege können so kaum noch erfreuen, wenn Mann oder Frau jeden Schritt schmerzhaft spürt und die Konzentration ausschließlich auf die Bodenbeschaffung gerichtet bleibt.

Das i-Tüpfelchen kam dann kurz vor Konow: Ein Anruf von unsrer (im April) gebuchten Unterkunft: „Es tut uns leid, aber sie können nicht kommen, wir haben seit Monaten einen Wasserschaden“ und so weiter, bla, bla,bla. Warum ruft der Kerl erst heute an, wenn die Misere schon so lange besteht???

Ich war dann soweit den netten Herrn der morgigen Unterkunft zu kontaktieren, und dort einfach 2 Tage zu verbringen, aber Herbert wollte nicht auf die anstehende, wohl besonders schöne Route nach Mechelsdorf verzichten

Wir finden auch tatsächlich, nach einem sehr erholsamen Cafe Besuch in Bad Doberan, ein Ausweichquartier und wandern tapfer durch Feld und Wiesen zu der neuen Pension.

Puh! Nochmal Glück gehabt!

Die Dusche wird zwar nicht richtig warm (bei mir) oder nur allzu heiß (bei Herbert), aber ein kleiner, netter Balkon entschädigt doch etwas.

Jetzt ist die Jammererei doch länger geworden- tut mir leid- Morgen wirds besser. ischwör!

PS: Das Wetter heute war übrigens grandios: Sonne satt, dazu ein leichter Wind den ganzen Tag, und ein Kuckuck war auch zu hören.

Schön.

Berliner Türme

Türme- was gehört dazu?

Na ganz einfach, was uns interessiert, was etwas (mehr oder weniger) heraus ragt, was das Stadtbild prägt. Wir erheben keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit.
Wir entdecken auf unseren Stadtwanderungen immer wieder Interessantes, und dazu gehört auch der ein oder andere Turm, auch wenn er als Tor oder Säule, Tower oder gar Abhörstation daher kommt- bzw. rum steht.

Entscheidend ist: Was sagt uns das heute?!

Der Estrel Tower

Ich sag mal gleich, wir sind froh, wenn wir den nicht mehr sehen müssen.
Dieser unschöne Klotz-mit mäßig schick abgeschrägtem Dach- ist das höchste Gebäude Berlins (176m) und befindet sich in Neukölln! Ein Hohn auf das Milieu!
Das Ding is noch nicht mal fertig- viiiielleicht Ende des Jahres?

Nett ist die augenfällige „Bespannung“ mit sog. Finnen aus Alu- dient (auch) als Sonnenschutz. Wer sich weiter turmusmäßig interessiert (wieviel Zimmer, Kongresse, Preise, Besitzer…) kann gern googeln. Wir aber sind froh dort nicht ver,- bzw. einkehren zu müssen.

Natürlich sieht man den Turm auch vom Flugfeld aus.

EDGE East Side Tower

Wurde vor einem Jahr fertig gebaut, steht in Friedrichshain an der Warschauer Brücke und ist 142m hoch. Heisst auch Amazontower, da die (3.400 Mitarbeiter) dadrin (auf 28 der 36 Stockwerke) forschen, wie sie uns noch effektiver zum Geld-bei- ihnen-lassen verführen können. Dann entwickeln sie ebendort die nötigen Reize. Oder so ähnlich.

Der Tower ist höher, als das Zoofenster, und höher, als das Upper West.
Seine „markante Fassade“ (Wiki) macht es auch orientierungsschwachen Menschen, wie mir, leicht ihn wieder zu erkennen und an der richtigen Stelle zu verorten.
Irgendwas Gutes muss ja dran sein!

Der Treptower, eigentlich Die Treptowers

Jedenfalls ein schönes Wortspiel: Treptow und tower verbunden.
Denn der ganze Gebäudekomplex steht in Alt- Treptow.
Direkt an der Spree, nahe der Elsenbrücke.

Nach nur 4 Jahren Bauzeit (heute würden sicher 40 draus) war 1998 Eröffnung. Bei 500 Millionen Euro Kosten für det Janze ist das aus heutiger Sicht ja ein Schnäppchen.
(Man braucht sich ja nur mal die Kohle der Superreichen anzuschauen..)

Ehemals Zweigstelle der AEG, dann VEB (Elekrto-Apparate-Werke Berlin-Treptow) dann Allianz, Deutsche Rentenversicherung und BkA-sind bis heute drin.

Wir mögen den Turm- zumal er sich in fußläufiger Nähe zum Treptower Hafen befindet. Bei sonnigem Wetter immer gut für einen Spaziergang.

Der Fernsehturm

am, bzw. auf dem Alexanderplatz ist mit 368m Höhe das höchste Bauwerk Deutschlands. !969 wurde er fertig gebaut.

Kleines Gimmick:
Auf unsrer Wanderung nach Wismar 2022 logierten wir in einer wunderschönen Ferienwohnung in Bützow. Beim abendlichen Schwätzchen im üppigst blühenden Garten mit dem Hausherrn, Herrn Miessner, stellte sich heraus, dass dieser den Turm als Polier mit erbaut hat. Natürlich nötigte ich ihn zu einem gemeinsamen Foto mit mir.

Radarturm auf dem Tempelhofer Feld

Unser „Hausturm“, 1982 fertig gebaut, erhebt sich mit seinen 72 Metern nicht nur über den (tollen) Kinderzirkus Cabuwazi, sondern auch über das gesamte (gräßliche) Nazi-Flughafengebäude.

Sobald wir am Ende der Kienitzer Straße die Treppe zum Feld nehmen, begrüßt er uns mit seiner unverwechselbaren, denkmalgeschützen Architektur.

Besonderes, z. B., warum er auch bei größtem Sturm nicht wackelt, aber auch Geschichtliches dazu in diesem Artikel vom Tagesspiegel:

https://www.tagesspiegel.de/kultur/keine-bewegung-4049512.html

Park Inn by Radisson Hotel Alexanderplatz

ist 150m hoch, und das zweitgrößte Hochhaus Berlins.

„Eröffnet wurde das Hotel Stadt Berlin am 7. Oktober 1970, dem 21. Jahrestag der Gründung der DDR, als Interhotel (https://de.wikipedia.org/wiki/Interhotel) mit 1982 Betten[4] in 1006 Zimmern.“ (Wiki)

Nach der Wende wurde allerdings kräftig saniert und investiert und heute heißen die Zimmer Suiten.
https://de.wikipedia.org/wiki/Park_Inn_by_Radisson_Berlin_Alexanderplatz

Für 6 Euro Eintritt kann man das allermeiste an Stockwerken mit dem Fahrstuhl bis zur Dachterrasse erledigen.Der Ausblick ist wirklich spektakulär, und wer möchte kann dies sogar noch auf der „höchsten Schaukel Europas“ schaukelnd genießen.
Ich weiß nicht, was das kostet, kann aber mal meinen Sohn fragen.

Wasserturm auf dem Tempelhofer Berg

Mal was Kleineres: Der Wasserturm in Kreuzberg, am Chamissoplatz, ist gerade mal 44 m hoch, dafür aber ganz schön alt: nämlich von1888!

„Für die wachsende Stadtbevölkerung entstehen seit der Reichsgründung immer mehr hohe Mietshäuser mit vielen Geschossen. Über die Hof- und Straßenbrunnen, wie bisher üblich, sind diese Wohnungen nicht mehr mit Frischwasser zu versorgen. Sogenannte Wasserhebestationen – also Wassertürme auf erhöhten Punkten – sammeln Trinkwasser deshalb in Hochbehältern. Die Schwerkraft drückt das Wasser auch in die höchsten Etagenwohnungen.“ (Industriekultur.Berlin)

Gut gemacht! Und dann auch noch architektonisch so ansprechend: „Märkische Backsteingotik“! https://industriekultur.berlin/

Heute befindet sich im Turm das DTK-Wasserturm Jugend-, Kultur- und Kommunikationszentrum https://sportjugend-berlin.de/dtk-wasserturm

Wir hoffen, dass nur die homepage des Kulturzentrums veraltet ist, und dass der geplante Abschluss der Sanierung 2023 tatsächlich stattfand, und die Kinder und Jugendlichen jetzt wieder Einzug halten können.

Die Twin Towers

sind zwei 17-geschossige Zwillingstürme aus dem Jahr 1997 (oder 1998 oder 1994??) am Osthafen/Treptow, also zwei Bürogebäude mit 99 und 110 m Höhe. Sie sind Teil der (verrufenen) Mediaspree und liegen direkt am Wasser zwischen Elsen-und Jannowitzbrücke. Allianz, Universal Music, MTV, Stromnetz Berlin, BASF und Coca Cola sind da wohl drin.

Ich kann den beiden Türmen nicht viel abgewinnen, sie erinnern mich auch wirklich nicht an Segel, obwohl sich die Dächer durch je eine aufgeworfene, himmelweisende Konstruktion auszeichnen. wahrscheinlich bin ich aber befangen: Für mich sind die Türme eine ziemliche Angebergeschichte: https://www.twintowers-berlin.de/

Dagegen liebe ich die Skulptur in unmittelbarer Nähe und mitten in der Spree: Die „Moleküle Men“ von Jonathan Borofsky.

„Die Skulptur soll daran erinnern, dass sowohl der Mensch als auch die Moleküle in einer Welt der Wahrscheinlichkeit existieren und das Ziel aller kreativen und geistigen Traditionen ist, Ganzheit und Einheit innerhalb der Welt zu finden.“ – Jonathan Borofsky-

Das Haus des Lehrers

hat eine lange Geschichte, die bis 1908 zurück reicht.

wikipedia Haus des Lehrers

1964 wurde es als erstes Hochhaus am Alex eingeweiht, nachdem das Vorgängerhaus, das Lehrervereinshaus, im Krieg zerstört worden war.

Das HdL ist 54m hoch und war als Begegnungsstätte für Pädagogen konzipiert. Es beherbergte u.a. die größte pädagogische Bibliothek Europas. Nach umfangreicher Restaurierung ist das HL heute hauptsächlich ein modernes Büro- und Bildungsgebäude mit Firmen, Geschäften, Restaurants und der FRÖBEL Akademie zur Ausbildung pädagogischer Fachkräfte. Besitzer ist seit 2008 (für knapp 8 Millionen Euro) die Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte (WBM)

„Die Besonderheit des Gebäudes ist ein umlaufender Fries aus 800.000 Mosaiksteinen im Bereich der dritten und vierten Etage, im Volksmund „Bauchbinde“ genannt. Dieser von Walter Womacka in Anlehnung an den Muralismo entworfene Fries mit dem Namen Unser Leben zeigt Darstellungen aus dem gesellschaftlichen Leben in der DDR.“ (Wiki)

Natürlich steht das HdL mittlerweile unter Denkmalschutz.

Berliner Funkturm Messegelände

146,7m hoch und seit der 3.Funkausstellung 1926 in Betrieb.

Der Stahlfachwerkturm (Vorbild: Eiffelturm) Ist öffentlich zugänglich- und lädt auf 50 hm zum Restaurantbesuch ein- WENN die Sanierung abgeschlossen ist, was für Ende 2025 so geplant war.

Da der „Lange Lulatsch“ im ausgesprochen unwirtlichen Messegelände/Westend steht, welches ich tunlichst meide, ist er mir erst bei Konzertbesuchen im „Haus de Rundfunks“ so richtig aufgefallen, in dessen unmittelbarer Nachbarschaft er sich befindet.Das Haus des Rundfunks ist seit 2003 der Hauptsitz des Rundfunks Berlin-Brandenburg.(rbb)

Lese gerade, dass der Funkturm zu seinem 100jährigen Bestehen 2026 wieder glänzen soll. Was Berliner Baustellen betrifft, da sind wir mal gespannt!

wikipedia Berliner Funkturm

100 Jahre Berliner Funkturm

Das Frankfurter Tor

heute in Friedrichshain befindlich. Das war nicht immer so. !716 aus Holz gebaut, stand „es“ noch ca. 800m weiter westlich,
und war Teil der ersten Akzisemauer Berlins. (An den Toren der Akzisemauer wurden Verbrauchssteuern für eingeführte Waren erhoben.)

Frankfurter Tor 1867

1802 bestand das Tor schon aus Stein, wurde aber abgerissen, und versetzt ersetzt. (Vom ungefähren U Bhf Platz der Weberwiese zum heutigen Platz.) 1957 bekam das Tor seinen heutigen Namen. Ab Tor Richtung Westen wurde/wird die Stalinallee zur Karl-Marx-Allee, der Strassenteil Richtung Frankfurt/Oder nach Osten ist die heutige (ellenlange) Frankfurter Allee.

Zurück zum Tor:
Der berühmte Chef Architekt de DDR Hermann Henselmann (Entwurfsidee u.a. für den Fernsehturm!) gewann 1953 einen Wettbewerb, und es entstand im Stil des
Sozialistischen Klassizismus die Ost-West-Magistrale der Stadt mit dem Frankfurter Tor.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Henselmann

„Es handelt sich um zwei Turmhochhäuser mit einer Kuppel, die in der Form den…Kuppeln am Gendarmenmarkt nachempfunden wurden. Die markanten Türme bilden den Anfang des architektonischen Ensembles der Karl-Marx-Allee, die bis 1961 den Westteil der Stalinallee darstellte. Die Gesamtanlage des Platzes steht heute unter Denkmalschutz.“ (Wiki)

Ps.
Ich mag die beiden Türme sehr, konnte mich auch früher gut an ihnen orientieren, wenn ich meine Patentante im Seniorenzentrum in unmittelbarer Türme-Nähe besuchte.

Berlin und Gillenfeld – Die Welt ist klein…

Buslinie 566 von Daun zum Feriendorf- meine Lieblingsbuslinie- ist ab sofort meine Allerlieblingslinie:

Vor ein paar Tagen kommen Herbert und ich in der Pause der Busfahrer/innen an der Realschule in Gillenfeld mit einer der Fahrerinnen ins Gespräch.

Und was stellt sich raus:
Die Frau kennt sich aus in der Welt😉: Sie hat tatsächlich jahrelang in Berlin gelebt. Auf meine Frage „Wo denn da?“ kommt die Antwort: „Neukölln“.

Das facht natürlich meine Neugier weiter an, und ich bohre nach Genauerem, bzw..“Welche Straße?“ „In der Nähe vom Tempelhofer Feld, Kienitzer Straße“. Ich fass‘ es nicht: MEINE Straße!!!
Freue mich wie Bolle in der tiefsten Eifel eine Wahlheimat-Verbundene zu treffen. Und wir freuen uns beide, dass uns die Kombination von Land und Großstadt weiterhin gelingt: Sie hat noch Kinder in Berlin und pendelt (wie wir) des Öfteren zwischen den beiden Extremen.

Gut, dass sie auch zur Erholung ein Häuschen HIER im Feriendorf hat! Dieser weiteren, überraschenden Enthüllung folgt natürlich eine Einladung unsererseits zum Vorbeischauen- wo auch immer: im Feriendorf oder in Neukölln.

Man sieht sich! 😁

Entlang der Lieser von Neichen nach Daun

Es sollte trocken bleiben, einer der wenigen Tage derzeit. Also rasch eine Route festgelegt und los.

Es soll von Neichen, einem hübschen Örtchen in der Nähe der Lieserquelle entlang des Lieserpfades und des „Großen Dauner“ nach Daun gehen. Also in Daun in die Bus-Linie 520 und ab in Richtung Kelberg.

In Neichen empfängt uns kalter Wind und bedeckter Himmel, als wir uns auf einem weichen Wiesenweg auf den Weg machen. Es geht vorbei am Neichener Sauerbrunnen, einer gefassten Quelle.

Neichen liegt hinter uns

Der Neichener Sauerbrunnen

Moni probiert das kohlensaure Wasser

Bald erreichen wir über naturbelassenene Pfade die Lieser, hier noch ein schmales Bächlein.

Auf dem Weg zur Lieser

Die Lieser

Wir queren das Bächlein und wandern auf dem Lieser-Quellpfad weiter.

Lieserquerung

Der Weg ist trotz der Regenfälle der letzten Tage gut begehbar und sehr schön.

Auf dem Lieser-Quellweg

Nach einigen tausend Metern lichtet sich der Mischwald…

… gemeinsam mit der Wolkendecke und wir gelangen in ein weites Tal.

In den Lieserauen

Wir erreichen Nerdlen und queren die Lieser erneut.

Lieserbrücke in Nerdlen

Die Lieser in Nerdlen

Die Lieser in Nerdlen

Es geht weiter, etwa einen Kilometer entlang einer schmalen Asphaltstraße in Richtung Rengen. Wir unterqueren die Autubahnbrücke und wechseln am Ortseingang von Rengen auf den „Großen Dauner“, der uns leicht bergan in einen Mischwald führt, der sich erst kurz vor Boverath wieder lichtet.

Blick vom „Großen Dauner“ auf Rengen

Sauerbrunnen am „Großen Dauner“

Auf dem „Großen Dauner“

Blick zurück vom Ortsrand in Boverath

Der letzte Kilometer von Boverath zum Bahnhof in Daun entlang eines Radwegs ist einigermaßen trist und ereignislos. Ganz im Gegensatz zur Gesamtstrecke: Die können wir nur sehr empfehlem. Abwechslungsreich und mit tollen Waldpassagen und ebensolchen Fernblicken. Trotz der 10 km ist die Strecke leicht und auch für Ungeübte absolut zu emofehlen. Außerdem sind Start und Ziel mit den Öffis erreichbar.

Hier die Route:

Entlang des Hasbach und der Lieser von Dockweiler nach Daun

Die Vulkaneifel hat mehr zu bieten als die allseits bekannten Maare. Auf unseren zahlreichen Fahrten von und nach Berlin haben wir die Landschaft zwischen Gerolstein und Daun als Wandergebiet entdeckt. Allerdings zunächst nur vom Bus aus gesehen. Grund genung, hier einmal ausgiebig zu wandern.

Eine Route ist schnell gefunden: Es soll von Dockweiler entlang des Hasbach zur Lieser bei Rengen und dann weiter nach Daun gehen.

Blick auf Dockweiler

Dockweiler gefällt uns sehr gut, besonders die netten Einwohner dort. Unweit des Madagaskarwegs steht ein großer Walnußbaum im Vorgarten. Er hängt voll mit Nüssen. Natürlich trauen wir uns nicht weiter ran, aber der freundliche Besitzer lädt uns ein in 3 Wochen wieder zu kommen, wenn die Früchte reif sind.

Dies Angebot nehmen wir doch gerne an, zumal die bisherige Walnußernte eher mau ausfiel. Dann werden wir auch mal nachfragen, wie Dockweiler zu einem Madagaskarweg kam.

Die einzig nenenswerte Steigung liegt gleich am Anfang der Tour, es geht ca 70 Hm auf 563 über NN. Dort treffen wir auf den HWW3 des Eifelvereins dort als „Wasserfalleweg“ markiert.

Blick vom Wasserfallweg auf Dockweiler

Am Wanderparkplatz an der L68 geht es dann in den Dockweiler Wald. Dort rasten wir unweit der Quelle des Hasbach.

Rastplatz unweit der Quelle des Hasbach

Es geht nun stetig leicht bergab, immer dem Hasbach folgend, der mal nah am Weg, mal im Tal vor sich hinplätschert.

Entlang des Hasbach

Der Himmel ist noch bedeckt und kaum ein Laut dringt durch die Stille.

Im Dockweiler Wald auf dem inzwischen zum Quellenpfad gewordenen Weg treffen wir auf dieses einladende Ensemble, direkt am Hasbach gelegen. Wir rasten natürlich und lassen uns vom leisen Plätschern des Bachs und dem dazugehörigen Tröpfeln des Dockweiler Drees bezaubern.

Am Dockweiler Drees

Am Dockweiler Drees

Kleiner Frosch am Drees.

Heute also große Wildtierausbeute: Zwei Rehe und diesen Frosch gesehen! PS: Oben am Drees ein kleines, „eisernes“ Herz. ❤️

Blick zurück auf den Sauerbrunnen

Weiter entlang des Hasbach

Die Sonne bricht durch und wir verlassen den Dockweiler Wald nicht weit hinter dem Sauerbrunnen. Es geht am Waldrand in Richtung Rengen, der Hasbach fließt nun einige hundert Meter weiter durch ein breites Tal.

Blick über das Hasbachtal

Die Landschaft hier ist Teil einer Ausgleichsmaßnahme des Landesstraßenamtes. Dieser Ausgleich für den Bau der Autobahnbrücke bei Rengen (Es wurden u.a. jede Menge Bäume gefällt) gefällt uns gut. Die Landschaft ist gepflegt und abwechslungsreich.

Das Hasbachtal

Ausgleich muss sein. Moni dankt dem Landesstraßenamt mit einer aussichtsreichen Pause

Pause am Infopunkt zur Ausgleichsmaßnahme

Weiter gehts auf dem Wasserfallweg, der hier zum Hasbachwanderweg wird. Diese kleine Meckererin (und ihre Kumpel/inen) gehört wohl zu besagtem Ausgleichsprogramm der Brückenbauer: Die Ziegen halten hier ganz natürlich das Gras kurz.

Dann gehts entlang der Rengener Heide nach Rengen, wo wir auf den Lieserpfad wechseln wollen.

In Rengen treffen wir dann auch auf den Zuweg zum Lieserpfad und später auch auf den Wanderweg selbst, aber leider führt dieser Abschnitt weit von der Lieser entfernt über die Höhe …

Auf dem Lieserpfad

Etwa 1 km vor Daun verlieren wir die Markierung vollends und laufen das letzte Wegstück auf den Fahradweg.

Unsere Route:

Insgesamt eine schöne und lohnenswerte Rout. Schön ist auch, dass Start und Ziel dieser Streckenwanderung an das Busnetz angebunden sind.