Kategorie: Berlin Umland

Rund um den Liepnitzsee

Der Liepnitzsee – zum Wandlitzer Seengebiet gehörend – ist einer der saubersten Seen in Brandenburg. Damit das so bleibt und zur Erhaltung der vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt sind auf dem See bis auf eine dieselgetriebene Fähre keine Motorboote erlaubt.

Wir sind an einem kühlen und trüben Tag hier unterwegs und so kann uns das klare Wasser nicht zum Schwimmen locken. Also machen wir uns von Wandlitz auf die von uns geplante Route von 14 km. Große Highlights sind nicht zu erwarten, dafür ruhiges Wandern in altem Waldbestand.

Immer wieder tolle Ausblicke laden zum Wandern und Verweilen ein. In kurzen Abständen finden sich viele Möglichkeiten zum Sitzen und Pausieren, wenn auch in sehr rudimentärem Stil.

Im Sommer können Wandernde sich mit der Fähre auf die Wandlitzinsel zur Insulaner Klause hinübersetzen lassen. Wir mussten jahreszeitlich bedingt darauf verzichten.

Wanderung durch die Glauer Berge nahe Trebbin

Der Höhenzug der Glauer Berge zieht sich nordwestlich von Trebbin bis hin zum hübschen Örtchen Blankensee und dem gleichnamigen See. Westlich von Trebbin liegt der Löwenkopf mit einem Aussichsturm.

Von Trebbin auf den Löwenkopf geht es 50 Höhenmeter steil aufwärts, so dass wir diesen Aufstieg an den Anfang legten. Der Aufstieg auf den Turm erwies sich als einfach, der Aufenthalt dort betrug etwa 2 Sekunden, da die Turmspitze von Millionen Kleinfliegen umschwirrt war, die in jede Körper- und Kleideröffnung krochen.

Turm auf dem Löwenkopf

Abstieg vom Löwenkopf

Weiter im Naturpark Nuthe-Nieplitz

Auf dem 66-Seen-Weg

Ruhiges Wandern durch schattige Wälder —-

… und offene Landschaften

Am Ortsrand von Blankensee

Der Blankensee

Blick auf den See

Wir verlassen den Ort über die Nieplitz ….

…. und nähern uns den Glauer Bergen über den Fontaneweg ….

…. der sich als schlecht ausgeschilderte Sandpiste ….

…. bestens zum Herumirren und Weg suchen eignet. Das, obwohl eine Wanderapp mit GPX-Track uns hilft bzw. helfen soll.

Wegkreuzungen stellen sich als Sandpisten in der Größe von Fußballplätzen heraus. Da brauchts Gespür und Glück.

Die letzten 2 Kilometer zurück nach Trebbin geht es dann über einen Ackerrain entlang der Nuthe.

Unsere Gesamtstrecke betrug knapp 20 Kilometer mit rund 120 Höhenmetern und Schuhen voller Sand.

Wanderung im Tegeler Fließ und Eichwerder Moorwiesen

Das Tegeler Fließ ist in erster Linie ein Bach und nicht etwa nur eine Landschaftsbezeichnung, wie der Name vermuten lässt. Etwa ein Drittel des rund 30 km langen Gewässers verläuft auf Berliner Gebiet. Das Gewässer wurde nach dem Berliner Ortsteil Tegel benannt und gab dann auch einem Naturschutzgebiet – dem Tegeler Fließ – seinen Namen. Besonders zwischen Hermsdorf und Lübars hat sich eine urwüchsige Bachauenlandschaft erhalten, wie sie einst für das ganze Tegeler Fließ typisch war.

Sandige Wege führen durch das ehemalige Grenzgebiet entlang der …..

Feuchtbebiete im Fließ, die teils auf Holzstegen begehbar sind.

Üppige Flora bedeckt die Flächen des Fließes, besonders Erlen und Eschen haben diese Flächen besiedelt.

Der Köppchensee ist durch Torfabstich entstanden. Wer einen Blick von oben …..

…. erhaschen will, schlägt sich zunächst durch dichtes Gestrüpp.

Mancherorts bieten sich weite Blicke in die Landschaft

Die Dorfkirche Lübars auf dem Dorfanger Alt-Lübars ist eine der über 50 Dorfkirchen in Berlin. Die im Zweiten Weltkrieg beschädigte Kirche wurde von 1950 bis 1956 restauriert. Der Ortskern des Berliner Ortsteils Lübars mit dem Dorfanger steht unter Denkmalschutz.

Der durch das Tegeler Fließ mäandernde Bach speist den Tegeler See …

Durch das Stobbertal bei Buckow

Die Stadt Buckow liegt mitten im Naturpark Märkische Schweiz und ist gleichzeitig dessen Hauptort. Von hier aus kann man herrliche Wanderungen unternehmen und sich anschließend im Strandbad am Ufer des Schermützelsees entspannen. Mit 146 Hektar ist dieser der größte See der Märkischen Schweiz.


Altstadt von Buckow

Auf dem bis zu 45 m tiefen und sehr sauberen See verkehren Ausflugsschiffe, die zwischen den Anlegestellen beim Strandbad sowie bei den Gaststätten Buchenfried und Fischerkehle pendeln.

Hotel am Schermützeelsee

Auf mehreren verschiedenen Wanderwegen kann man das schöne Stobbertal erkunden, das auf 13 km vom Stobber durchflossen wird. Unsere Wanderung beginnt nicht nur am größten See der Märkischen Schweiz, sondern sie führt uns obendrein noch auf die höchste Erhebung des Naturparks – den 129 m hohen Krugberg.

Im Naturschutzgebiet Sophienfließ kommen wir an der so genannten „Wurzelfichte“ vorbei. Sie ist über 170 Jahre alt und steht sehr dicht am Ufer des Baches „Sophienfließ“. Dieser stark eisenhaltige Fluss speist den Schermützelsee und bekommt bei lang anhaltenen Regenfällen eine starke Strömung.

Hohe Wasserstände und die Kraft des Wassers haben mit der Zeit dazu geführt, dass das Wurzelwerk der Fichte frei gespült wurde, daher der Name „Wurzelfichte“. Während des verheerenden Orkans Kyrill im Jahr 2007 knickte die Fichte oberhalb des Wurzelwerks ab.