Kategorie: Waterkant

Tag 6 unserer Wanderung von Rostock nach Ostfriesland – Von Boltenhagen nach Klein Pravtshagen

Heute ging es wieder auf den Europawanderweg 9. Dieser führte uns auf der Steilküste von Boltenhagen nach Steinbeck/Haftshagen. Danach quer durchs Land nach Klein Pravtshagen, wo wir die Unterkunft gebucht hatten.

Dazu Moni: Erstmal einen kleinen Cafe- früh morgens- die Ruhe genießen und dabei Kraft sammeln für einen weiteren 🌞 🌞 🌞 Tag.

Herbert geht nochmal auf die Seebrücke, ich warte davor und bestaune ca. 30 Leute, die sich dort offensichtlich zu einer Führung treffen.

Und dann gehts schon ganz bald auf meinen Lieblings E9.

Seebrücke in Boltenhagen

Wir verlassen Boltenhagen und haben den Küstenweg vor uns im Blick

Moni’s Blick in die Vergangenheit. In der Ferne wanderten wir vor 2 Tagen entlang

Offensichtlich fruchtbarer Boden an der Küste…

… zumindest ist die Vegetation sehr üppig.

Moni: Hier sieht man doch gut, warum ich diesen E9 Wanderweg so sehr mag: Keine Zivilisation in Sicht, sondern uns (fast) ganz vereinnehmende Natur.

Und ich hab noch keine einzige (Natur)-Zecke😉!

Küstenlinie mit Aussicht

Wir haben den nördlichsten Punkt unserer Tour erreicht.: Auf der Steilküste nordwestlich von Boltenhagen.

Moni: Wir zwei am nördlichsten Punkt unsrer Wanderung.
Die Mixer Funktion aufm Hendi verlangt beim ‚radieren‘ dünnere Finger, als meine. Daher stehn wir etwas entfernt zueinander. Aber wir müssen ja auch nicht Immer aufeinander hängen😉.

Der nördlichste Punkt ist passiert, jetzt auf der Schattenseite

Von Tau benetzte Kletten

Der schönste Rastplatz der bisherigen Tour!

Moni: Mein ganzer Stolz für heute: Diese Bank hab ich entdeckt! Fast wären wir daran vorbei gelaufen, aaaber dann hat sie uns gerufen und gemeint, sie wäre die Einzige für die nächsten Kilometer, und außerdem würden wir ja wohl sehen, dass sie mit dieser grandiosen Umgebung auch die Schönste sei. Wer wollte da widersprechen?!



Auch das ist der Europawanderweg E9

Für heute der letzte Blick auf die Ostsee

Wie Ihr seht, haben wir den E9 verlassen

Gesehen in Grundshausen

Erntezeit

Heutiges Ziel:

Hotel u. Restaurant Baumhaus in Klein Pravtshagen. Was mit einem Kaffee heut morgen startete, wird auch mit einem beendet. Dazu gibts Belgische Waffeln mit Eis und Kirschen und Sahne.
Neidisch? 😁

Tag 5 unserer Wanderung von Rostock nach Ostfriesland. Ruhetag in Boltenhagen

Nach zwei anstrengenden Tagen heute einfach mal ein fauler Tag in Boltenhagen.

Seebrücke in…?

In der Ferne unsere morgige Route

Lassen sich beim morgendlichen Sonnenbad kaum stören

Dile Seebrücke mit allerlei schwimmendem Kunststoff-Krimskrams zur Volksbelustigung

Hafen auf der Weißen Wiek

Kleiner und gemütlicher Strand auf der Weißen. Wiek

Fischereihafen auf Weißer Wiek

Fischerstuv in Boltenhagen

Hierin hängt der Fisch im Rauch

Der Chef brät den frischen Fisch

Und hier das Ergebnis:Räucheraal für Moni und Scholle für mich

Moni fasst hier ihre Eindrücke vom Ruhetag in Boltenhagen zusammen (Das Mittagessen – einen halben Aal – „vergisst“ sie einfach).

Ruhetag in Boltenhagen – is der Versuch innem überfüllten Tourikaff ein beschauliches Plätzchen zu finden. Also auf mit dem Bus nach Weiße Wiek!

Dort angekommen: wohltuende Entspanntheit!

Ein Bungee-Trampolin für bis 70- nicht Jährige, sondern Kilos wird gerade aufgebaut, zwei, drei Cafes, Restaurants sind noch mager besetzt, und ein kleiner, gemütlicher Strand ganz in der Nähe ist noch kaum frequentiert. Wunderbar! Hätte ich das geahnt! (Hab keinen Badeanzug dabei😩)

So schlendern wir zwei an den milljunen Booten, Schiffen, Yachten und was es sonst noch an Wasserfahrzeugen im kleinen Hafen gibt vorbei, und entdecken ein altes Segelschiff, ganz aus Holz, das sich von all den super schnittigen sonstigen Modellen abzugrenzen weiß und uns ausgesprochen gut gefällt.

Die Sonne scheint, Wind weht, so gehen auch wir im Schatten einen Cafe trinken und genießen unsren freien Wandertag!
Irgendwann nimmt uns der Bus wieder mit zurück nach Boltenhagen und nach einem Eis im Gewühl machen wir uns den Rest des Tages einen faulen Lenz.😉

Im Hotel- ach nee, dazu sag ich jetzt nix, der Nachmittag ist einfach zu schön für Ärgerlichkeiten.Ganz vergessen hab ich ja noch den Morgenspaziergang zur und über die Boltenhagener Seebrücke. Wie Ihr seht: war außer uns nur die Möve am Start.
Naja, 2 alte Menschen waren schon im Meer, aber das waren nicht wir.

Freue mich auf morgen weiter wandern.

Tag 4: Von Zierow nach Boltenhagen

Die heutige 4. Etappe führte uns über 18 Km von Zierow nach Boltenhagen. Wieder konnten wir lange Abschnitte auf dem E9 zurücklegen, der meist auf der Steilküste entlang verläuft.

Strand in Zierow

Ein Siel? Auf jeden Fall selten zu sehen.

Zunächst verlief die Route zwischen Wald und einem dichten Schilfgürtel

… dann aber mitten hindurch

Strand in Hohen Wieschendorf

Bades Huk (Marina Hohen Wieschendorf)

Gutshof Hohen Wieschendorf

Große Anzahl verschiedenster Fahrräder neben einem abgeernteten Erdbeerfeld. Von Erntehelfern zurückgelassen?

Auf dem E9

Auf dem E9




Auf dem E9

Baumriesen

Nähe Niendorf

Die Strecke zwischen Niendorf und Weiße Wiek, zynischerweise als Ostküstenweg (Osse) benannt. Das haben wir uns nur etwas mehr als 3 Km angetan. Ab in den Bus!

Fisch essen in der Fischerstub in Boltenhagen

Unsere Unterkunft in Boltenhagen. Sieht von außen ganz hübsch aus…

Es frischt auf… Strand in Boltenhagen

Hier wieder Monis Tagesrésumé:

Der Abschied von unsrem ‚Sunday Hotel und Spa‘ in Gägelow fiel uns kein bisschen schwer: Ein liebloser Kasten, der einiges zu wünschen übrig ließ, bzw. lässt, (Siehe Symbolfoto von Herbert)

und den wir gerne mit dem Bus Richtung Zierow verabschiedeten.
Ab da wurde es wieder toll- ich sage nur: Europawanderweg 9!❤️❤️❤️

PS: Vielleicht weiß eine/r von Euch, was im Juli so wunderbar nach Waldmeister duftet- der kann’s ja nicht sein, aber der Duft ist sehr ähnlich. Freue mich über Weiter-Bildung! 😉

Heute war ja ein wenig Regen angesagt, der nicht unwillkommen gewesen wäre, und sich wahrscheinlich kaum vom triefenden Schweiß unterschieden hätte. Also ordentlich heiß war’s. Umso willkommener die kleinen Päuschen im (ca) 5 Km Rhythmus.

Immer in unmittelbarer Strandnähe gings von Hohen Wieschendorf über Niendorf nach Wohlenberg. Da der Weg zusehends mit nervigen bis rücksichslosen Radler/innen überfüllt war, entschieden wir uns kurzerhand für den Bus nach Boltenhagen.

Gute Entscheidung: 4-7 Regentropfen gaben uns Recht. Wir aßen dann vorzüglich im Trockenen in der ‚Fischerstub‘ um dann zu unsrem Hotel an der Mittelpromenade zu tigern- aaaaber: auch dieses Hotel hat eine ‚Havarie‘ und jetzt sitzen wir auf der Terrasse und warten und warten bis wir unser Zimmer beziehen können🙄 Fortsetzung folgt.

Tag 3: Von Mechelsdorf nach Neu Buckow

Heute an Tag 3 ging es für uns von Mechelsdorf nach Neu Buckow, eine Strecke von rund 20 Km.

Nach einem äußerst reichhaltigen Frühstück….

… verließen wir Mechelsdorf in Richtung Rerik

Ein „was auch immer“ am Wegesrand

Moni wählte die andere Perspektive

Zunächst durchs satte Gelb der Getreidefelder…

… das vom satten Grün auf dem E9 abgelöst wurde.

Wieder ging es auf der Steilküste entlang

Überraschung! Wir fanden dort oben einen netten Rastplatz

Wir sind kurz vor Rerik

Blick auf die Halbinsel Wustrow

In Rerik am Hafen

Sportboothafen

Nicht alle Boote liegen am Steg…

Blick zurück auf Rerik

Alter Bahnhof in Roggow. Wir haben die Küste verlassen…

Gesehen in Roggow

Auf dem Weg nach Neu Buckow

Das ist Moni’s Eindruck vom 3. Tag unserer Wanderung:
Heute Morgen gabs das opulenteste Frühstück der Welt! (Siehe Foto) Nicht nur dafür ein großes Kompliment an die ‚Ostseepension TonArt‘ in Mechelsdorf! So kann der Tag starten und wir mit ihm, direkt von der Pension aus – zack auf die Route, die sich von Anfang an quasi anbiederte!

Wir waren wieder lange Strecken auf dem Europawanderweg 9 unterwegs, der uns weiter und weiter die Steilküste entlang führte bis nach Rerik und schließlich bis Roggow.

Begleitet vom umschmeichelnden Duft der Wildrosen, optisch gekrönt durch „Sommerschnee“ allüberall, kamen wir bestens voran, Päuschen natürlich inclusive.

Die Wanderung fluppte also durchGEHEND ohne große Zipperlein. Es gab viiiiel Sonne, aber auch Wind und zum Schluss der 20 ertippelten Km fuhr der Bus bis vor’s Hotel.

Ich glaube, Herberts Fotos sprechen für sich❤️❤️❤️, da erübrigt sich heute meine Ergänzung durch Worte doch völlig.

(Bin auch sooo müde😉)
Also genießt die Bilder und wir treffen uns morgen wieder hier.
Gut n8!

Tag 1: Von Rostock nach Bad Doberan

Abfahrt in Berlin Gesundbrunnen

Rostock Nähe des Hafens

Das, was wir von Rostock sehen, ist langweilig, laut und nicht das Ansehen wert. Zweckbauten, Einkaufszentren und eben das, was größere Städte überall bieten.

Rostock Neuer Markt

Raus aus der Stadt wird es schöner. Sanfte Hügel, sattes Grün kontrastiert mit goldgelben Getreidefeldern.

Landschaft in MeckPom

Auf dem Weg nach Doberan

Ab und zu geht es auch durch fast unberührte Natur.

Grüne Hölle vor Konow

Minimalistischer Rastplatz in Konow

In Doberan finden wir ein nettes Café

Café in Doberan

In Bad Doberan haben wir in der Innenstadt eine Begegnung der besonderen Art.

Das ist Molli – Die Bäderbahn fährt zwischen Doberan und Kühlungsborn

Nun der Bericht Moni’s über den heutigen Tag:

So ein Tag, so wunderschön, wie heute..(Ironie aus)

Also als Einstieg in unsere diesjährige Sommerwanderung könnten wir uns wahrlich was Leichteres vorstellen.
Nur ganz kurz: Die Zipperlein in ‚altersentsprechender Arthrose‘ haben wirklich den ganzen Tag genervt, der Ibuverbrauch war entsprechend hoch, die Laune- so najaa.

Die schönen Dinge abseits der Wege können so kaum noch erfreuen, wenn Mann oder Frau jeden Schritt schmerzhaft spürt und die Konzentration ausschließlich auf die Bodenbeschaffung gerichtet bleibt.

Das i-Tüpfelchen kam dann kurz vor Konow: Ein Anruf von unsrer (im April) gebuchten Unterkunft: „Es tut uns leid, aber sie können nicht kommen, wir haben seit Monaten einen Wasserschaden“ und so weiter, bla, bla,bla. Warum ruft der Kerl erst heute an, wenn die Misere schon so lange besteht???

Ich war dann soweit den netten Herrn der morgigen Unterkunft zu kontaktieren, und dort einfach 2 Tage zu verbringen, aber Herbert wollte nicht auf die anstehende, wohl besonders schöne Route nach Mechelsdorf verzichten

Wir finden auch tatsächlich, nach einem sehr erholsamen Cafe Besuch in Bad Doberan, ein Ausweichquartier und wandern tapfer durch Feld und Wiesen zu der neuen Pension.

Puh! Nochmal Glück gehabt!

Die Dusche wird zwar nicht richtig warm (bei mir) oder nur allzu heiß (bei Herbert), aber ein kleiner, netter Balkon entschädigt doch etwas.

Jetzt ist die Jammererei doch länger geworden- tut mir leid- Morgen wirds besser. ischwör!

PS: Das Wetter heute war übrigens grandios: Sonne satt, dazu ein leichter Wind den ganzen Tag, und ein Kuckuck war auch zu hören.

Schön.